7. Pasinger Friedensweg: "Was trage ich bei? Für eine friedliche Welt"

Pasinger Friedensweg
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Der Pasinger Friedensweg ist eine interreligiöse Initiave von Juden, Christen und Muslimen im Westen Münchens. Der diesjährige 7. Pasinger Friedensweg findet am 17. Oktober 2021 statt und führt an drei Stationen vorbei. Start ist um 14:30 Uhr an der 1. Station, dem Pasinger Rathaus. Der genaue Treffpunkt ist die Skulptur Gebeugter Leerer Stuhl, die an die ehemaligen jüdischen Bürger und Bürgerinnen Pasings erinnern soll. Sie steht am neuen Eingang des Rathauses. Weiter geht es zu Station 2, der Pfarrkirche Maria Schutz in der Bäckerstr. 19 und endet an der Station 3, der Pasinger Moschee Haci Bayram Camii in der Planegger Str. 18a. Die Veranstalter der Initiative sind: Beth Shalom - Liberale Jüdische Gemeinde München, die katholischen Pfarrverbände Pasing und Menzig, die evangelische Himmelfahrtskirche Pasing, die Alt-Katholische Kirche St. Willibrord und die muslimische Moschee in Pasing - Haci Bayram Camii.

Hier können Sie die Einladungsworte der Veranstalter lesen:

Auf unserem 7. Pasinger Friedensweg hoffen wir auf das Interesse und die Unterstützung vieler Menschen, die mit uns gemeinsam für Menschlichkeit und Frieden eintreten wollen.  Unter dem Motto „Was trage ich bei? Für eine friedliche Welt“ wollen wir aufstehen, aufeinander zugehen und miteinander dem Frieden eine Stimme geben. Der Pasinger Friedensweg beteiligt sich in diesem Jahr an einer Kunstaktion. Eine drei Meter hohe Friedenstüte geht ein Jahr lang auf Wanderschaft durch München. Diese große Friedenstüte wird auch in der Pasinger Moschee zu sehen sein. Außerdem wollen wir - zum Motto passend - viele kleine Papiertragetaschen mit auf unseren Weg nehmen. Seien Sie gespannt, wie wir diese unterwegs befüllen!

Der Pasinger Friedensweg unterstreicht die Bereitschaft der

Teilnehmenden, gemeinsam mit Menschen anderen Glaubens den

Frieden zu suchen. Er bringt zum Ausdruck, dass der gelebte Glaube kein Grund zur Abgrenzung, sondern im Gegenteil eine Quelle gegenseitiger Achtung und des Verstehens zwischen den Menschen werden kann. 

 

 

 

 

Wegen der fortdauernden Covid-19-Pandemie werden wir unterwegs und an den drei Stationen den vorgegebenen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Wir bitten darum, während der gesamten Veranstaltung eine Mund-Nasen-Schutzmaske zu tragen.