Partnergemeinde

Kupanda tumaiini pamoja – miteinander Hoffnung pflanzen

Die Reformations-Gedächtniskirche hat zwei Partnergemeinden in Tansania. Sie heißen MANOW und IBUNGU und liegen ca.2 Autostunden von Mbeya entfernt, einer Stadt im Südwesten des Landes. Die Menschen dort sind Bauern, deren Lebensgrundlagen und Einkommen stark von der Ernte und somit von der Witterung abhängig sind. Da es in Tansania keine Kirchensteuer gibt, müssen alle Gemeindeausgaben (z.B. Pfarrergehälter, diakonische Arbeit) durch Kollekten am Sonntag, Spenden und Projektarbeit bestritten werden. Die Frauen– und Jugendgruppen in den beiden Gemeinden betreiben Projekte wie Schweinezucht, eine Schreinerei und eine Nähschule, um Geld zu verdienen. Falls die Ernten schlecht sind oder gar ganz ausfallen, sind die Einnahmen in den Gemeinden dementsprechend niedrig und da sind wir als Partnergemeinde gefragt, sie bei bestimmten Projekten finanziell zu unterstützen. In MANOW z.B. wird zur Zeit die große alte Missionskirche renoviert (gebaut 1893!). Hierbei haben wir schon durch Geldspenden das Dach erneuern und die Außenmauern ausbessern helfen. Nun sind die neue Fensterverglasung und der Innenraum das finanzielle „Problem”. In IBUNGU entsteht ein großes neues Pfarrhaus mit Gästezimmern. Bis jetzt stehen die Außenmauern, ein Teil der Trennwände und das Dach ist fertig gestellt. Auch da ist unsere finanzielle Unterstützung gefragt.

 

Und noch etwas: Die Gemeindemissionsbeauftragten aller Gemeinden des Prodekanats München – West wählen jedes Jahr ein sogenanntes Jahresprojekt aus, das von JEDER GEMEINDE des Prodekanats mit 360 Euro unterstützt wird. In den letzten Jahren ist dies auch häufig die kirchliche Oberschule mit Internatsbetrieb in Manow gewesen, das MANOW LUTHERAN JUNIOR SEMINARY (in Folge MLJS.) Da die Schule in unserer Partnergemeinde Manow liegt, hier ein paar Stichworte:

Das MLJS wurde 1993 in den alten Missionsgebäuden gegründet. 1999 haben die ersten Schülerinnen ihr Abitur gemacht, zwei Studenten aus diesem Jahrgang sind inzwischen an dieser Schule als Lehrer tätig. Bisherige Jahresprojekte für die Schule waren:

Kauf von Schulbüchern, Werkzeug für die eigene Schreinerei, die Schulspeisung und die medizinische Grundversorgung. Ein Stipendium für begabte, aber arme Schüler/lnnen (z. B. Aids-Waisen!) wurde im Jahre 2000 eingerichtet.

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